Neurosensorisches Training setzt dort an, wo Ihr „System“ – Ihr G(h)eist wie ich gern sage – die Welt erschafft, in der Sie leben, wie auch immer Sie diese wahrnehmen. Von neurosensorischem Training können Sie vor allem profitieren, wenn Sie Situationen kennen, in denen Sie mehr oder weniger nicht so reagieren (können), wie Sie gern reagieren würden. Beispielsweise, weil Sie in irgendeiner Form „Ihre Gefühle nicht im Griff haben“, in den betreffenden Situationen oder grundsätzlich gern andere Gefühle hätten oder sich einfach nur wünschen, besser und nachhaltiger entspannen zu können, um resilienter und stressresistenter zu sein.
Was bringt neurosensorisches Training?
Durch neurosensorisches Training kann Ihnen eine Veränderung Ihrer Wahrnehmung gelingen, ohne Ihr Nervensystem zu manipulieren. Sie brauchen dafür nichts „extra“ machen, Sie müssen keine Zeitfenster einräumen, kein Equipment anschaffen und auch nicht ständig Geld ausgeben. Alles, was Sie für neurosensorisches Training brauchen, haben Sie bei sich. Immer. Es gehört zur natürlichen Ausstattung Ihres Körpers. Kernelement neurosensorischen Trainings ist inneres Spurenlesen. Wenn Sie mit der Arbeit von Moshé Feldenkrais oder Peter Levine vertraut sind, können Sie sich eine Vorstellung von Neurosensorischem Training machen. Andernfalls kann ich Sie nur einladen, sich auf das Abenteuer Selbsterfahrung einzulassen.
Neurosensorisches Training: Lernziele
Im Rahmen von neurosensorischem Training lernen Sie im Einzel- oder Gruppen-Coaching, online oder in Präsenz
- auf der Grundlage der Polyvagal-Theorie ein Verständnis für die Arbeitsweise Ihres autonomen Nervensystems zu entwickeln,
- mit sich selbst in einen lebendigen und bewussten somatischen Dialog einzutreten,
- Lebensgeschichten, die Ihnen nicht dienen, auf autonomer Ebene neu zu erzählen,
- Ihrem Nervensystem zu helfen, die Dynamik seiner autonomen Reaktionen selbst zu ändern und maladaptive bzw. „unvorteilhafte“ Stressantworten in für Sie vorteilhafte Antworten zu verwandeln.
Ist neurosensorisches Training eine Therapie?
Neurosensorisches Training ist keine Therapie. Es ersetzt auch keine Therapie, die im Einzelfall vielleicht sinnvoll oder erforderlich sein mag. Dennoch praktizieren viele meiner Klienten neurosensorisches Training therapiebegleitend. Viele glauben, dass neurosensorisches Training bei ihnen dazu führt, dass verschiedenste Therapien besser wirken können, sowohl im körperlichen als auch im psychischen Bereich.
Neurosensorisches Training kann sich besonders für Sie empfehlen, wenn Sie sich beispielsweise
- in einer schwierigen Lebensphase befinden,
- von irgendetwas abhängig sind oder befürchten, es zu sein oder zu werden,
- Sie gesundheitliche und/oder psychische Probleme haben – oder befürchten, in solche ‘hineinzurutschen’,
- eines Ihrer Kinder, Ihr Partner oder ein anderer Ihnen nahe stehender Mensch gesundheitliche und/oder psychische Probleme hat,
- Ihnen wegen bestimmter Charakterzüge oder Eigenschaften manche Dinge schwerer fallen als Sie Ihnen fallen müssten oder sollten,
- Sie Schwierigkeiten mit Ihrem Hund haben oder glauben (oder gesagt bekommen haben), dass diese Schwierigkeiten etwas mit Ihrer „Persönlichkeit“ zu tun hätten,
- wenn Sie verborgene Stressauslöser und/oder ungelöste Traumata in Ihrem Leben aufspüren und abbauen wollen,
- wenn das, was Sie bisher versucht haben, um sich selbst zu helfen, nicht oder nur teilweise funktioniert hat,
- wenn Sie die Wartezeit bis zu einer Therapie überbrücken möchten,
- wenn Sie eine Therapie vorbereiten oder begleiten möchten, um für sich den größtmöglichen Nutzen daraus zu ziehen,
- wenn eine Therapie (oder noch eine Therapie) das letzte ist, was Sie wollen oder sich vorstellen können,
- wenn Sie sich spirituell weiterentwickeln, mehr mit sich selbst in Verbindung sein, sich mehr Authentizität zutrauen oder „herausnehmen“ möchten,
- wenn Sie den Eindruck haben, dass es in Ihrem Leben etwas gibt, das Sie hemmt oder/und verhindert, dass Sie Ihr Potenzial voll entfalten und Ihr Leben so leben können, wie Sie es möchten,
- wenn Sie in Ihre eigene Arbeit mit Kunden, Klienten, Tieren oder Patienten neurosensorisches Training mit einfließen lassen möchten.
Im neurosensorischen Training berechne ich regulär ein Honorar in Höhe von 30 Euro je angefangene halbe Stunde, Gruppen und Einrichtungen nach Vereinbarung. Hausbesuche zzgl. 0,30 Euro pro gefahrenem Kilometer.
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